Was kann man in Gerstungen machen?
Radler kommen im thüringischen Gerstungen im Wartburgkreis auf den Werratal-Radweg, der seit 1997 durchgehend befahrbar und einheitlich ausgeschildert ist. Durch die Gemeinde führt außerdem der Rennsteig-Radwanderweg.
Der Berg Lindig verdankt seinen Namen einer früheren Lindengruppe, unter der Hirten im Schatten rasteten. Auf seiner Nordseite wächst eine Wacholderheide, die als Flächennaturdenkmal geschützt ist. Am Südosthang des Straßbergs liegt die Wüstung Steinau, bekannt durch die Sage vom Mühlvaltenstein.
Das Schloss Marksuhl im Zentrum von Marksuhl wurde als Jagd- und Wohnschloss errichtet und diente von 1672 bis 1686 dem Herzogtum Sachsen-Eisenach als Residenz. Nach einer Generalsanierung stehen dort noch Treppenturm, West- und Nordflügel und das alte Tor. Nahe Lauchröden, einem Ortsteil von Gerstungen, erhebt sich die Burgruine Brandenburg.
Töpferware und Zunfttruhen im alten Schloss
Auf den Grundmauern einer Wasserburg errichtet, trägt das Schloss Gerstungen ein Obergeschoss aus Fachwerk, das wohl aus dem Jahr 1796 stammt. In seinen Räumen hat das 1932 gegründete Werratalmuseum seinen Sitz. Mit Werkzeugen, Zunfttruhen und Handwerksbüchern erinnert es an die vielen Handwerker, die früher in Gerstungen arbeiteten. Ein eigener Teil gilt der Werrakeramik und dem Töpferhandwerk, von der Drehscheibe mit Schlickerkasten bis zu Glasurmühle und Malhörnchen. Auch ein Teil der Bodenfunde vom Berg Lindig ist im Museum zu finden.
Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende · Informationen u. a. aus Wikipedia (Artikel: Gerstungen, Werratal-Radweg, Lindig (Gerstungen), Straßberg (Gerstungen), Schloss Marksuhl, Brandenburg (Lauchröden), CC BY-SA 4.0)