Was macht man in...?

Was kann man in Jümme machen?

Der Jümmesee entstand als Baggersee und wird heute als Freizeitsee genutzt. Ihren Namen hat die ostfriesische Samtgemeinde vom Fluss Jümme, der alle drei Mitgliedsgemeinden durchfließt. Weil auch die Leda hier vorbeifließt, nennt man Jümme auch das „Zweistromland“.

Zu Fuß und mit dem Rad an Jümme und Leda

Der Ostfriesland Wanderweg folgt in Teilen der Trasse einer früheren Kleinbahn, die 1969 stillgelegt wurde. Er gilt als längster und ältester Wanderweg Ostfrieslands und ist ein Teilstück des Europäischen Fernwanderwegs E9. Daneben führt auch der Ems-Hunte-Weg durch die Samtgemeinde.

Radfahrer kommen auf der Deutschen Fehnroute durch Orte, die erst durch die Kultivierung der Moore entstanden sind.

Die Ledabrücke Amdorf gilt als schmalste Autobrücke Deutschlands. Sie wurde im Juni 1956 eröffnet und ersetzte eine ältere Fährverbindung über die Leda. Eine Fähre ist an den Flüssen trotzdem geblieben: Die Pünte Wiltshausen wird nach Angaben der Gemeinde noch immer von Hand gezogen und ist die älteste ihrer Art in Mitteleuropa.

In die Geschichte Ostfrieslands ging die Gegend 1426 ein, als der Häuptling Focko Ukena in der Schlacht von Detern seinen Widersacher besiegte.

Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende · Informationen u. a. aus Wikipedia (Artikel: Samtgemeinde Jümme, Jümmesee, Ostfriesland-Wanderweg, Deutsche Fehnroute, Ledabrücke Amdorf, CC BY-SA 4.0)