Was macht man in...?

Was kann man in Oderwitz machen?

Die Gipfelfelsen des Oderwitzer Spitzberg sind als Sportklettergebiet mit mehr als 90 Routen erschlossen. Die Klippen aus Phonolith sind als Naturdenkmal geschützt.

Basaltsäulen am Hutberg und der Oberlausitzer Bergweg

Auf der kaum bewaldeten Kuppe des Hutberg stehen senkrechte Säulen aus Nephelinbasanit, die den vulkanischen Ursprung des Berges verraten. Abgebrochene Stücke davon liegen als Halden aus Basaltkugeln am Hang, und früher wurde dort Basalt als Baumaterial gewonnen.

Bockwindmühlen, Weberei und ein Wetterkabinett

Urkundlich erwähnt wurde der Ort in der Oberlausitz erstmals 1324, damals als Odrowitz. Von den drei erhaltenen Bockwindmühlen ist die Berndt-Mühle von 1787 die älteste. Sie wurde als einzige auch in Oderwitz gebaut und hat einen umhausten Bock, wie er typisch für Windmühlen in der Oberlausitz ist. Ein Elektroantrieb machte es später möglich, auch ohne Wind Korn zu mahlen. Die Neumann-Mühle stand ursprünglich im böhmischen Ullersdorf und wurde 1867 mit Pferdegespannen auf den Kühnelsberg gebracht. Ihre Flügel lassen sich über Schienen im Boden in den Wind drehen. Ihren Namen verdankt die Birkmühle von 1869 einer Birke unterhalb des Mühlengrundstücks.

Das Museum Wetterstudio Ost ist in einem ehemaligen Armenhaus untergebracht; sein öffentliches Wetterkabinett gibt einen Einblick in Wetterbeobachtung und Wettervorhersage. Mit vielen Webereien wuchs Oderwitz im 19. Jahrhundert zur Industriegemeinde. Später gingen von hier vor allem Damastwaren in den Export, bis der Ort nach der Wiedervereinigung als Textilzentrum an Bedeutung verlor.

Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende · Informationen u. a. aus Wikipedia (Artikel: Oderwitz, Oderwitzer Spitzberg, Hutberg (Oderwitz), Berndtmühle, Neumannmühle (Oderwitz), Birkmühle, CC BY-SA 4.0)