Was kann man in Wachau machen?
Wachau liegt im Südwesten des Landkreises Bautzen und hat seit der Eingemeindung von Lomnitz im Jahr 1998 fünf Ortsteile, zu denen auch Seifersdorf gehört.
Vom Seifersdorfer Tal auf den Steinberg
Christina von Brühl legte am Ende des 18. Jahrhunderts den Landschaftspark Seifersdorfer Tal an, einen der ältesten Landschaftsgärten in Deutschland. Das Tal wird bis heute parkartig gepflegt, und ein enges Wegenetz führt durch das Gelände mit seinen sentimentalen Gartendenkmälern. Der Steinberg erhebt sich nördlich von Seifersdorf auf 264 Meter und gibt den Blick nach Westen und Norden frei, wo der Keulenberg das Bild bestimmt.
Ein grüner Punkt auf weißem Grund markiert den Radeberger Rundwanderweg, der Radeberg umrundet und Wanderer auch ins Seifersdorfer Tal bringt. Die Seifersdorfer Runde ist seit dem Herbst 2021 durchgehend mit Namensschildern versehen.
Zwei Schlösser und ein Rittergut
Das Barockschloss von 1730 ist eine hufeisenförmige Anlage im Dresdner Barock und steht auf einer Insel, um die ein Wassergraben läuft. Älter ist das Seifersdorfer Schloss, das die Familie von Haugwitz um 1530 errichten ließ und das von 1818 bis 1822 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel im neugotischen Stil umgebaut wurde. Auch das Rittergut Seifersdorf mit seinem Herrenhaus gehört zum Ensemble aus Schloss und Schlosspark Seifersdorf.
Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende · Informationen u. a. aus Wikipedia (Artikel: Wachau (Sachsen), Seifersdorfer Tal, Steinberg (Seifersdorf), Radeberger Rundwanderweg, Barockschloss Wachau, Schloss Seifersdorf, CC BY-SA 4.0)