Was kann man in Wetzlar, Stadt machen?
Im Lottehaus kam Charlotte Buff zur Welt und wohnte dort, bis sie heiratete. Gebaut wurde das Haus für den Hofverwalter des Deutschen Ordens, heute beherbergt es ein Museum. Die ehemalige Reichsstadt in Mittelhessen war bis 1806 der letzte Sitz des Reichskammergerichts.
Goethe, Werther und eine Burg über dem Lahntal
Goethe war damals Praktikant an diesem Gericht und kannte den Legationssekretär Karl Wilhelm Jerusalem persönlich. In der Figur des Werther hat der Dichter ihn literarisch verewigt. Jerusalem hatte sich 1772 in einer Wohnung im zweiten Stock des heutigen Museums Jerusalemhaus erschossen. In einem Stadtpalais der Altstadt hat das Museum Palais Papius seinen Sitz.
Auf dem Schwarzenberg über dem Stadtteil Hermannstein steht die Burg Hermannstein, deren Oberburg die Grenze Hessens über dem Lahntal sichern sollte. Ihre Form folgt dem Vorbild französischer Donjons, die Unterburg kam später hinzu.
Die Römer legten wenige Kilometer entfernt das Römische Forum Waldgirmes an. Die Reste des befestigten Handelsplatzes der Römer sind ein frühes Zeugnis für Steinmauern in der Germania magna.
Vulkan, Lahn und Pilgerweg
Der Stoppelberg war einst ein Vulkan, und seine Basaltkuppe ist mit 401 m der höchste Punkt der Stadt. Der Lahnradweg kommt zwischen Gießen und Weilburg durch Wetzlar. Pilger und Wanderer nehmen den Elisabethpfad, der bis zum Grab der heiligen Elisabeth nach Marburg führt.
Für Familien
Auf dem Spielplatz am Rasselberg können Kinder Seilbahn und Trampolin ausprobieren, und für die Eltern gibt es Sitzplätze.
Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende · Informationen u. a. aus Wikipedia (Artikel: Wetzlar, Lottehaus, Jerusalemhaus, Burg Hermannstein, Römisches Forum Lahnau-Waldgirmes, Stoppelberg, CC BY-SA 4.0)